| ein Haus in der Nachbarschaft: BEAUTIFUL!!! |
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Dienstag, 13. Dezember 2011
Visit from Austria: Hias und Anna
Vor ein paar Wochen hatte ich ein Telefonat mit meinem Onkel, Mathias. Wir haben darüber gesprochen, dass ein Besuch vor Weihnachten schon eine feine Sache wäre. Mathias hat daraufhin einen Blick in seinen Kalender geworfen und empfunden, dass das Wochenende um den 10. Dezember gar nicht so schlecht ist. Gesagt, getan. Flug gebucht, Mathias jun. versorgt und ab ins Vereinigte Königreich. Getroffen haben wir uns dann in Waterloo, an der South Bank. Ich hab' mich ziemlich verspätet, weil ich die Entfernungen in London noch sehr schwer Einschätzen kann. Das mit den Verspätungen, hat sich aber in den folgenden Tagen wieder ausgeglichen ...
Es war ziemlich kalt dieses Wochenende und der erste Drink am Donnerstagabend im Warmen hat sehr gut getan:
Unser erstes Ziel für Freitag, 9. Dezember, war Madame Tussaud's. Ich habe übrigens heute herausgefunden, wie die Engländer diesen französischen Namen aussprechen: 2 Schwerter, also two swords ...
Am Nachmittag sind wir Richtung Camden Lock Market aufgebrochen. Eine Welt für sich, dieser Markt, und sehr schwierig zu beschreiben. Da muss man einfach hin ...
Am Abend haben wir uns dann mit dem Londoner Nachtleben beschäftigt.
Am Freitag fand zufaellig auch ein englischer Brauch statt: 'Santa Con(vention)'. Dabei kann sich jede/r als Santa Claus verkleiden und, ja und zum Beislpiel:
Am Samstag, dem letzten Tag dieses Kurzbesuches, haben wir uns die Brick Lane angeschaut. Lange haben wir gebraucht, um an die fish & chips zu kommen aber, finally, ...
Schoen wars - ich freue mich schon auf den naechsten Besuch!
Es war ziemlich kalt dieses Wochenende und der erste Drink am Donnerstagabend im Warmen hat sehr gut getan:
Unser erstes Ziel für Freitag, 9. Dezember, war Madame Tussaud's. Ich habe übrigens heute herausgefunden, wie die Engländer diesen französischen Namen aussprechen: 2 Schwerter, also two swords ...
| Anna hat sich Orlando ausgesucht ... |
| Hias und ich haben Arnold gewählt. |
Am Nachmittag sind wir Richtung Camden Lock Market aufgebrochen. Eine Welt für sich, dieser Markt, und sehr schwierig zu beschreiben. Da muss man einfach hin ...
| Was es natürlich gibt: kulinarische Spezialitäten aus aller Welt, ... |
| ... einen 1000ccm Barhocker ... |
| und, speziell auch für Martin, den CYBERDOG. |
Am Abend haben wir uns dann mit dem Londoner Nachtleben beschäftigt.
| Hias mit gleich 2 doubledeckers im Londoner Westend |
Am Freitag fand zufaellig auch ein englischer Brauch statt: 'Santa Con(vention)'. Dabei kann sich jede/r als Santa Claus verkleiden und, ja und zum Beislpiel:
Am Samstag, dem letzten Tag dieses Kurzbesuches, haben wir uns die Brick Lane angeschaut. Lange haben wir gebraucht, um an die fish & chips zu kommen aber, finally, ...
Das letzte Ziel war das Winter Wonderland im Hyde Park. Das ist ein Winter-Vergnügungspark und ein German Christmas Market. Die Engländer haben irgendwie eine Freude mit deutschen Weihnachtsbräuchen. Das geht anscheinend auf die Ehe zwischen Queen Victoria und Albert, einem Deutschen, zurück. Dieser Albert hat zum Beispiel auch den christmas tree nach GB gebracht.
Schoen wars - ich freue mich schon auf den naechsten Besuch!
Sonntag, 20. November 2011
Die Schule
Meine Schule ist die City of London Freemen's School (CLFS). Unter den Begriff 'City of London' faellt allerdings nicht die gesamte Metropole London sondern nur ein kleiner, sehr wichtiger und zentral gelegener Teil Londons. Die City of London, an der Themse gelegen, ist ein Top Finanzplatz, und laut Wikipedia wichtiger als NY City.
Die City of London 'controls' 3 Schulen. 2 davon befinden sich direkt in der City (of London), eine, die CLFS, befindet sich in Ashtead.
Das ist das Haupthaus. Darin befinden sich das Girl's Boarding House, der Hauptspeisesaal, Speisesaele fuer die Lehrer und ausserdem ein paar Wohungen fuer Lehrer und Lehrerinnen.
Wie oben schon angemerkt, sind eigentlich rund um das ganze Main House Gruenflaechen, auf denen trainiert und gematcht wird. Die Pitches sind riesig, denn Platz spielt keine Rolle, hat das ganze Anwesen doch 230 acres (= 23ha).
Unzaehlige Gaertner pflegen saemtliches gruenes und andersfaerbiges Gewaechs rund um die Schule. Ein Ort, wo sie sich so richtig austoben koennen, ist der Italian Garden, direkt vor dem Main House.
Bei so einem Anblick geht man gleich noch lieber Arbeiten ...
Die City of London 'controls' 3 Schulen. 2 davon befinden sich direkt in der City (of London), eine, die CLFS, befindet sich in Ashtead.
| Logo der Schule |
| Main House (Haupthaus) |
Das ist das Haupthaus. Darin befinden sich das Girl's Boarding House, der Hauptspeisesaal, Speisesaele fuer die Lehrer und ausserdem ein paar Wohungen fuer Lehrer und Lehrerinnen.
| Vor und hinter dem Main House: pitches (Spielfelder) |
| Livery Room (Speisesaal fuer LehrerInnen) |
| Morgennebel ueber den Pitches |
| Sonnenuntergang |
Wie oben schon angemerkt, sind eigentlich rund um das ganze Main House Gruenflaechen, auf denen trainiert und gematcht wird. Die Pitches sind riesig, denn Platz spielt keine Rolle, hat das ganze Anwesen doch 230 acres (= 23ha).
Unzaehlige Gaertner pflegen saemtliches gruenes und andersfaerbiges Gewaechs rund um die Schule. Ein Ort, wo sie sich so richtig austoben koennen, ist der Italian Garden, direkt vor dem Main House.
| Morgenstimmung |
Richtigstellung
In einem meiner Posts erwaehne ich, dass die Schule in der ich arbeite eine boarding school ist. Das heisst aber nicht, dass nur InternatschuelerInnen die Schule besuchen. Ich schaetze, dass die Internatschueler (= Burschen und Maedchen aus Hong Kong) 5 - 10% der Gesamtschueleranzahl ausmacht.
Es gibt also auch Europaeer an der Schule. Linguistisch zu tun habe ich auch nur mit diesen, weil die Kids aus Hong Kong kaum Interesse an Deutsch zeigen ...
Es gibt also auch Europaeer an der Schule. Linguistisch zu tun habe ich auch nur mit diesen, weil die Kids aus Hong Kong kaum Interesse an Deutsch zeigen ...
Sonntag, 13. November 2011
Mein Haus 'East Lodge'
| Hinter diesem Fenster befindet sich mein Zimmer |
Das Haus in dem ich wohne befindet sich ungefähr 5 Gehminuten vom Schul-Haupthaus (main house) entfernt. Mein täglicher Schulweg führt über die Sportplätze (pitches), wo untertags Rugby und Fußball gespielt wird.
Das Haus ist angeblich ca. 200 Jahre alt und großteils in Ordnung. Die anfänglichen Feuchtigkeitsprobleme haben sich als nicht zu massiv herausgestellt und ich rieche Gott sei Dank NICHT nach Wohnung.
Wir, das sind Mark und James, 2 andere Lehrer an der Schule und ich, teilen uns Bad, Küche und Wohzimmer und jeder hat ein eigenes Zimmer. Der Garten vor dem Haus eignet sich super für Grillabende im nächsten Jahr.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Trip to Windsor Castle
Die Schule fuer die ich arbeite ist eine boarding school, eine Internatschule. Die boarding pupils kommen zu 95% aus Hong Kong. Warum das so ist, habe ich herausgefunden: Um ihren Kindern eine Ausbildung an einer englischen Uni zu ermoeglichen, werden diese in eine Schule gesteckt in der a) englisch gesprochen wird und in der b) die drop-out Quote sehr gering ist. Meine Schule ist unter den UK Top 30.
Zum Ausflug: Um den InternatschuelerInnen das Leben weit weg von den Eltern einfacher/schoener zu machen, werden ab und zu Ausfluege organisiert. In diesem Fall fuer die L6 (lower 6th form; 14 oder 15 Jahre alt). Die L6 sind erst Anfang September nach Grossbritannien gekommen.
Da ich auch ab und zu im Internat arbeiten muss, kenne ich die Jungs schon etwas besser und ich habe mich einmal gefragt, warum die alle einen englischen/amerikanischen Namen haben. Erklaert wurde es mir so: Wenn die Kinder nach GB kommen, bekommen sie einen zusaetzlichen Vornamen verpasst. Die Namen schauen dann so aus: Jay Lau Cheuk Him, Ernest Lee Chung Hang, Jasper Hui Chun Ki, Jethro Au-Yeung Tzs Fung, ... Die Jungs haben mir erzaehlt, dass sie sich den englischen Namen selbst aussuchen duerfen.
Jedenfalls - Ausflug zum Windsor Castle, dem Wochenenddomizil der Queen:
Zum Ausflug: Um den InternatschuelerInnen das Leben weit weg von den Eltern einfacher/schoener zu machen, werden ab und zu Ausfluege organisiert. In diesem Fall fuer die L6 (lower 6th form; 14 oder 15 Jahre alt). Die L6 sind erst Anfang September nach Grossbritannien gekommen.
Da ich auch ab und zu im Internat arbeiten muss, kenne ich die Jungs schon etwas besser und ich habe mich einmal gefragt, warum die alle einen englischen/amerikanischen Namen haben. Erklaert wurde es mir so: Wenn die Kinder nach GB kommen, bekommen sie einen zusaetzlichen Vornamen verpasst. Die Namen schauen dann so aus: Jay Lau Cheuk Him, Ernest Lee Chung Hang, Jasper Hui Chun Ki, Jethro Au-Yeung Tzs Fung, ... Die Jungs haben mir erzaehlt, dass sie sich den englischen Namen selbst aussuchen duerfen.
Jedenfalls - Ausflug zum Windsor Castle, dem Wochenenddomizil der Queen:
| De Buam und i |
| Headmaster and his wife |
| Bei der Heimfahrt waren alle sehr Banane |
Dienstag, 11. Oktober 2011
3 Apples that changed the World
Samstag, 8. Oktober 2011
Vom Festland auf die Insel
Bruegge war also die letzte Sation bevor wir Richtung England aufbrachen. Am Montag, 26. September, machten wir uns in aller Frueh schon auf den Weg, um die erste (= guenstigste) Faehre zu erwischen. Leider haben wir nicht daran gedacht, das Auto am Sonntag noch aufzutanken ... und die Luft um 5 Uhr in der Frueh mit der Hilfe einer Tankstelle aus demTank zu lassen ist nicht so einfach. Gott sei Dank hatten wir eine Benzinreserve an Bord.
Warum dieser Benzinkanister im Kofferraum war, ist auch eine interessante Geschichte.
Einige Tage vor unserer Abfahrt in Salzburg ist Herbert mit dem Rad in der Stadt unterwegs. Er kommt an einem jungen Mann, der auf einer Parkbank sitzt, vorbei. Dieser ist betrunken, wirkt stark depressiv und hat einen Benzinkanister neben sich stehen. Herbert kommt diese Kombination nicht ganz astrein vor und er geht auf den Kerl zu. Tatsaechlich hat er Selbstmordabsichten, weil ihn seine Freundin verlassen hat. Herbert probiert, ihn etwas aufzumuntern und ihm gut zuzureden was ihm anscheinend auch gelingt. Als Dankeschoen verschenkt der Single-Wider-Willen das Benzin an Herbert ...
Aufgrund unserer Treibstoffprobleme haben wir die erste Faehre versaeumt. Das war aber insofern positiv, als es uns einen super Sonnenaufgang bescherte.
Das erste, das man an Festland bei der Ueberfahrt von Frankreich nach Grossbritannien sehen kann, sind die Cliffs of Dover.
Linksverkehr. Auf der Autobahn habe ich mich eigentlich ganz schnell daran gewoehnen koennen, rechts ueberholt zu werden. Schwierig ist es in der Stadt, weil man nie weiss, wer jetzt genau WIE ab-, ein- bzw. herumbiegt.
Das Ziel, meine Schule haben wir um ungefaehr 11 erreicht. Der ganze Trip bis dahin war war einfach super. Man hat von einer Anreise dieser Art und Weise einfach mehr als wenn man in einem Flieger von A nach B transportiert wird. Voraussetzung ist natuerlich - Zeit.
Herbert hat mir noch beim Ausraeumen geholfen und dann war er weg. Seine Fahrt ist Richtung Manchester, dem Ort seiner Schule, weitergegangen, wo er ein paar Stunden spaeter gut angekommen ist.
Warum dieser Benzinkanister im Kofferraum war, ist auch eine interessante Geschichte.
Einige Tage vor unserer Abfahrt in Salzburg ist Herbert mit dem Rad in der Stadt unterwegs. Er kommt an einem jungen Mann, der auf einer Parkbank sitzt, vorbei. Dieser ist betrunken, wirkt stark depressiv und hat einen Benzinkanister neben sich stehen. Herbert kommt diese Kombination nicht ganz astrein vor und er geht auf den Kerl zu. Tatsaechlich hat er Selbstmordabsichten, weil ihn seine Freundin verlassen hat. Herbert probiert, ihn etwas aufzumuntern und ihm gut zuzureden was ihm anscheinend auch gelingt. Als Dankeschoen verschenkt der Single-Wider-Willen das Benzin an Herbert ...
Aufgrund unserer Treibstoffprobleme haben wir die erste Faehre versaeumt. Das war aber insofern positiv, als es uns einen super Sonnenaufgang bescherte.
| Auffahrt auf die Faehre |
| Morgenstimmung am Hafen von Calais |
Das erste, das man an Festland bei der Ueberfahrt von Frankreich nach Grossbritannien sehen kann, sind die Cliffs of Dover.
| Cliffs of Dover |
| Premiere: Linksfahren |
Linksverkehr. Auf der Autobahn habe ich mich eigentlich ganz schnell daran gewoehnen koennen, rechts ueberholt zu werden. Schwierig ist es in der Stadt, weil man nie weiss, wer jetzt genau WIE ab-, ein- bzw. herumbiegt.
| Wappen der Schule |
Das Ziel, meine Schule haben wir um ungefaehr 11 erreicht. Der ganze Trip bis dahin war war einfach super. Man hat von einer Anreise dieser Art und Weise einfach mehr als wenn man in einem Flieger von A nach B transportiert wird. Voraussetzung ist natuerlich - Zeit.
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